Sonntag, 4. Juni 2006

Kappeln (Schlei)

Hubbrücke Kappeln (Schlei)
Hubbrücke Kappeln (Schlei)
Im Juni 2006 ging's mit der Deutschen Bahn von Dresden nach Kappeln (Schlei) im Bundesland Schleswig-Holstein. Nach Umstiegen in Berlin, Hamburg, Kiel ging es erst einmal mit der Bahn nach Süderbrarup. Von da ging's dann die restlichen 11 km nach Kappeln mit dem Taxi. Manch einer denkt beim Lesen von Süderbrarup, Mensch das hab ich doch irgendwo schonmal gehört. Im Mittelpunkt stand ein Fußballspiel zwischen dem 1.FC SÜDERBRARUP und HOLZBEIN KIEL auf dem Marktplatz oder wie WERNER sachte: 
"Herzlich Willkommen zu Werner's Sportstudio ... aus dem KIELER ZWIETRACHTSTADION ..."
Legendär! Gut das bloß nebenbei. Ich war nun also 1 Woche in Kappeln (Schlei) knapp 7 km von der Ostsee entfernt. Bei bestem Hochsommerlichen Temperaturen muss der Großstadt Jung, wenn er schonmal da ist, natürlich ans Meer. An einem Wochenendtag fuhr nicht wirklich ein Bus in die Richtung also ging's auf den 1 1/2 Stündigen Fußmarsch (circa 6,8 km) bis zum Strand, einen wirklich Traumhaften weißen Sandstrand auf dem es circa 2,2 km bis Schönhagen ging. Dort im Strandbistro schön gegessen und gestärkt, denn genau den Weg musste ich auch wieder zurück laufen. Ich ließ mir natürlich viel Zeit und genoss den Aufenthalt dort. Der lange weiße Sandstrand war trotz dieser Hitze recht leer, das machte die ganze Sache nur noch angenehmer. Irgendwann war ich dann wieder in Kappeln angekommen mit nem gratis Sonnenbrand im Genick. Die restlichen Tage verbrachte ich, um mir das Städtchen mit seiner Hubbrücke anzusehen. Kleine Episode noch vom Abreisetag: Ich bestellte telefonisch ein Taxi um mit diesem nach Süderbrarup zum DB-Bahnhof zu gelangen. Ich dachte aber nicht dran, dass die "Wessis" die Uhrzeit komisch benennen, jedenfalls verstand der nette Herr am anderen Ende nicht meine Bestelluhrzeit von "DREIVIERTEL ZWEI". Er sagte immer: "WANN?" Ich: "DREIVIERTEL ZWEI!" Er: "WANN?" Ich: "DREIVIERTEL ZWEI!" - das ging paar mal hin und her bis bei mir der Groschen fiel und ich sagte, nee halb schrie: "DREIZEHN UHR FÜNFUNDVIERZIG!" Der Herr am anderen Ende: "OK ALLES KLAR BIS DANN!" Kunden! Aber Lachen musste ich dennoch darüber, dass ich beim Wiederholen nicht darauf gekommen bin. Mensch lernt mal richtig die Uhr abzulesen. Das heißt: "VIERTEL 11 und DREIVIERTEL 11" und nicht wie ihr sagt: "VIERTEL NACH UM 10 und VIERTEL VOR UM 11". Die folgenden Bilder wurden noch mit einer Analogkamera, so mit Film einlegen und so geknipst und erst vor kurzem per Scanner auf den Rechner gebracht. Deshalb auch die vielleicht eigenartige, aber keineswegs schlechte Qualität.